4 Wochen in Nelson - Eintrag 2

Woche 2 (02. - 09.05.):
Einige Tagen verbrachte ich einfach nur im Hostel zum Ausruhen und mit den Leuten, die hier waren, zu quatschen. Wir hatten viel Spass, haben viel Kobu gespielt (zum Teil bis morgens früh 5 Uhr), gemeinsam gekocht, gemeinsam ausgegangen (z.B. um in Lottas Geburtstag hineinzufeiern).
Insgesamt war diese Woche doch eher ruhig und hatte weniger mit Unternehmenungen zu tun. Die Stadt selbst anzugucken kann manchmal auch ein Ziel sein.

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4 Wochen in Nelson - Eintrag 1

Nach langem Reisen auf der Nordinsel (immerhin 3 Wochen Pause in Hamilton - zwangsweise) beschloss ich mich in Nelson für ungefähr einen Monat auszuruhen. Als sonnenreichste Stadt sollte es helfen, auszuruhen, Leute besser kennenzulernen, als nur, "Hallo, wo kommst du her, wie lange bist du her, wo reist du als nächstes hin...".
Nachdem ich die ersten zwei Nächte in einem Hostel mit der besten BBH Bewertung verbracht habe, beschloss ich in ein anderes Hostel umzusiedeln, welches mehr Charme und soziale Aufenthaltsräume hat.
Da vier Wochen eine kurze und eine lange Zeit sein können, viele Bilder entstanden, splitte ich die Einträge, damit die Bilder besser zugeordnet werden können.

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Marlborough Sound

Nach der Fährfahrt (Bluebridge), die rund 4 Stunden gedauert hat, Interislander ist schneller (andere Route) bin ich in das "bestbewerteste BBH" Hostel, Hopewell, gefahren. Es sind zwar weniger als 100km aber dennoch brauchte ich über 3 Stunden - kurze Pausen inbegriffen. Die Straße ist sehr kurvig und zum Ende eben auch Schotter. Endlich angekommen, wurde ich freundlich mit Tee und Cookie begrüßt. Mein Zimmer war noch leer (max. 4 Personen) und es sollte auch nur eine weitere Person kommen. Im Hot Spa genoss ich die Entspannung und Ruhe der Abgelegenheit. Weiter entspannen musste ich ein wenig am nächsten Tag, da sich eine Erkältung breit machte. Wahrscheinlich war die windig und kalte Fährfahrt sowie die lange Autofahrt am Vortag ein wenig zu viel des Guten. Man wird ja nicht jünger :-P So hieß es also Bettzeit.
Drei Nächte wollte ich bleiben, und musste nach der ersten Nacht, *leider* in ein Einzelzimmer umziehen, da das Zimmer am nächsten Tag von einer Familie belegt wird. So konnte ich die Erkältung schneller loswerden. Wenn das immer so einfach wäre...

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Wellington

Nachdem ich in Wanganui endlich die Fähre gebucht hatte, und das zur sehr gefragten Osterzeit, wusste ich endlich, wann ich übersetzen werde. So blieb mir rund eine Woche, die ich Zeit bis zur Überfahrt hatte.
Nicht nur die Fähre war zu dieser Zeit sehr gefragt, auch die Hostels in und rund um Wellington. Aber dennoch sollte es einmal für ein paar Nächte nach Plimmerton (30 min von W entfernt) gehen. Das Hostel (Moana Lodge) hat sehr gute Bewertungen erhalten und ich hatte ebenfalls von anderen Backpackern die Empfehlung dort zu nächtigen. Für einen Tag bin ich mit dem Zug, an einem anderen Tag mit dem Bus (Schienenersatzverkehr) nach Downtown Wellington gefahren.
Beim ersten Mal, habe ich mich mit Milli (Engländerin) getroffen, um die Royals zu sehen - natürlich wollte Milli eher die Adelsleute sehen und Händchen geben, als ich. Aber gemeinsam macht es eben mehr Spaß :) Der Tag hatte sehr regnerisch begonnen, als die Royals dann endlich kamen, wurde es auch trocken, wenigstens für wenige Stunden. Gut, dass es das Te Papa Museum gibt, wo man viel Zeit bei schlechtem Wetter verbringen kann.

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New Plymouth & Taranaki, Wanganui

Über den Forgotten World Highway ("Vergessene Welt") ging es nach New Plymouth. Hier steht ebenfalls ein bekannter Vulkan: Mt. Taranaki, bzw. mancher Kiwi sagt auch eher Mt Egmont.
Für einige Tage sollte das Ducks & Drakes meine Herberge sein - auf jeden Fall eine gute Wahl. Nette Leute kennengelernt und viel Spass gehabt.
Der Berg sollte natürlich auch mein Ziel zu einer Wanderung sein. Leider war die ganze Woche das Wetter eher mäßig, dass der Gipfel eher nicht im Sonnenschein erreichbar sein würde. Ich habe mich für einen mittelmäßigen Tag entschieden und wollte es wetterabhängig machen, ob ich bis zum Gipfel gehen würde. Der Aufstieg ist in meinen Augen anspruchsvoller als der vom Tongariro Alpine Crossing. Da sich die Wolken nicht verzogen, ich aber nicht nur den einfachen Part hinter mich bringen wollte, habe ich einen Teil des Summit Climbs bis hoch auf 2.000 Meter begonnen. Nach einer Pause in den Wolken (wie auf den Bildern gut zu sehen ist :-)) ging es wieder nach unten.

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Tongariro Alpine Crossing & National Park

Nach Taupo ging es in das nicht weit entfernte Turangi von wo man gut den Tongariro National Park erreicht. Dieses Jahr sollte es einmal um die Berge gehen (wenigstens mit dem Auto). Über die Desert Road ging es Richtung Süden, und im Uhrzeigersinn wieder zurück.
Das Tongariro Alpine Crossing durfte natürlich auch nicht fehlen. Dieses Mal sollte Mt. Doom (Umweg von ca. 3 Std - 2.291m) ebenfalls bestiegen werden, da ich den Berg beim letzten Mal ausgelassen habe. Das Wetter war sehr unterschiedlich. Morgens schien die Sonne, an der Kreuzung zum Mt. Doom zeichneten sich mehr Wolken am Gipfel ab, dennoch bin ich hoch. Die Wolken klarten leider nur für wenige Sekunden auf, dass man einen kurzen Blick in den Krater des Vulkans hat. Auf dem Weg nach unten kamen die ersten Regentropfen, die an der Kreuzung dann zu Hagel formierten.
Ein wenig durchgenässt ging es nach einer kurzen Pause im Hagel dann weiter. Die Temperaturen waren leider nicht so warm, dass die Hose schnell trocknen würde. Leichter kalter Wind war ebenfalls nicht hilfreich. Erst beim Abstieg kam die Sonne unter der Wolkendecke wieder zum Vorschein.

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Taupo & Skydive / Fallschirmsprung

Taupo war auf meiner Reise vor zwei Jahren ein Ort, der auf der Strecke blieb, warum kann ich jetzt natürlich nicht mehr sagen. Dieses Jahr habe ich die Zeit dafür und wollte es auch nicht wieder überspringen. Die Entfernung von Rotorua war nicht weit, dass die Autofahrt sehr angenehm kurz war (- streckentechnisch).
Besucht habe ich zum Beispiel die starken Huka Falls (Wasserfälle). Die Aratiatia Rapids sind "Wasserfälle" von einem Staudamm, der mehrmals täglich die "Tore" öffnet und in einen Fluss ablässt. Der Fluss steigt dann innerhalb von wenigen Minuten stark an. Ein Spektakel, dass ich vorher noch nicht gesehen habe.
Das Wetter in Taupo war einfach nur super, dass auch nachts der Himmel sternenklar war und man die Milchstraße gut zu erkennen ist.

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Rotorua & Umgebung

Nach Hamilton, Ruapuke und Raglan sollte die Reise endlich mit Nicky weitergehen. Erste Station hieß Rotorua, einem geothermischen Gebiet, dass man zum Teil sehr gut am Geruch erkennen kann. Die Wahl fiel auf das Funky Green Voyager Hostel, welches eine sehr gute Wahl war. Für ein paar Tage habe ich mich dort niedergelassen und die Zeit genossen. In der Stadt gab es viel zu sehen, was vorallem auf Video festgehalten wurde. Bei so viel Videomaterial kommt man gar nicht hinterher, alles zeitgerecht zu verarbeiten.
Einen Tag habe ich mir ein Mountainbike geliehen und bin rund fünf Stunden durch die Redwoods gefahren. Es war so anstrengend, dass ich die nächsten zwei Tage Muskelkater hatte. Auf der anderen Seite hat es aber super viel Spass gemacht durch präparierte Pisten hoch und runter zu fahren. Auf jeden Fall zu empfehlen und ich werde mir bestimmt das ein oder andere Mal noch ein MTB leihen.

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Ruapuke & Raglan - Mitten im Nirgendwo

Die Story mit dem Auto ist ja nun bekannt und deshalb gibt es eigentlich wenig zu berichten, was in den drei Wochen in Hamilton passiert ist. Ich durfte bei Angela die ganze Zeit übernachten und durfte mit aufs Land nach Ruapuke, in der Nähe von Raglan.
Ein Wochenende verbrachten wir, Angela, Wolfgang und ich, dort im Haus und genossen das gute Wetter, sowie herrliche Sonnenuntergänge. Damit Ihr einen Eindruck bekommt, wie es so auf dem Land aussieht, gibt es einige Luftaufnahmen von Ruapuke. Der Strand ca. 20 Minuten vom Haus entfernt.
Da man wirklich "in the middle of nowhere" ist, sieht man bei wolkenlosem Himmel die Milchstraße sehr gut (siehe Bild *schulterklopf*).
Wir waren ebenfalls bei "Nachbarn" (einige hundert Meter entfernt) zu Besuch und haben ein Tässchen Tee genossen.

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Mehr Bilder als Worte: Karangahake Gorge, Mt Maunganui, Wairere Falls

Zwischen Coromandel und Hamilton lag noch ein Zwischenstopp in Mount Maunganui (Region "Bay of Plenty"), der nicht wirklich besonders war. Lag allerdings daran, dass das Hostel keine gute Bewertung hatte, ich mit wenig Erwartung eben dort hin fuhr und entsprechendes vorgefunden habe. Auf der Strecke lagen allerdings noch ein paar interessante Zwischenstopps, die ich nicht auslassen wollte.

  • Waihi Goldmine (sehr wechselhaftes Wetter, bei Regen, Sonne und Wind erlebt)
  • Karangahake Gorge (eine Schlucht in der unter anderem Gold abgebaut wurde)
  • Wairere Falls (am oberen Lookout ist man durch den starken Wind richtig nass geworden)
  • Mount Maunganui (Surfer Stadt mit nicht passenden Hochhäusern vor dem Berg)
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