Mein fahrbarer Untersatz für Neuseeland: CAM

Da ich im ersten Blogbeitrag gar keine Bilder von meinem Auto gepostet habe, möchte ich dies nun noch nachholen und Euch ein wenig mehr über CAM (der Name - entstanden durch das Nummerschild) erzählen. Wie schon geschrieben, habe ich den Subaru Legacy von 1999 nach ein paar Tagen in Auckland mit einem Monat mechanischer Garantie gekauft. Der Verkäufer, Michael, handelt öfters mit Autos, ist Besitzer einer Tankstelle in der Nähe des Hostels in Mt. Eden. Das erste Auto, was er mir gezeigt hatte, war ein tiefergelegter Nissan, mit 18 Zoll Felgen und lautem Auspuff, also nicht geeignet für Schotterstraßen, die es in Neuseeland gibt. Aber er meinte, er guckt und hört sich nach einem ähnlichen Fahrzeug um. Wenig später kam er dann mit besagtem Subaru zum Hostel.
In Neuseeland funktioniert die Ummeldung sehr schnell und unkompliziert. Einfach zur Post gehen, Verkäufer und Käufer füllen jeweils ein Formular aus und schon ist der Besitzer ein neuer.
Mit fast leerem Tank wurde mir das Fahrzeug übergeben, dass ich erst einmal für fast 90 Dollar tanken musste, rund 42 Liter. Der Verbrauch liegt bei rund 10 Liter auf 100 km. Ein Faktor des Verbrauchs ist das Automatikgetriebe, welches sehr angenehm ist.
Während der Reise im Northland ist CAM ab und zu mal an der Ampel einfach ausgegangen, lies sich aber problemlos mit dem Fuß auf dem Gas wieder starten. Nach rund 1.000 km hab ich mal das Öl an der Tankstelle kontrolliert, da ich mich gewundert habe, dass die Temperaturanzeige zum Teil sehr schnell nach oben oder unten geht. Den roten Bereich hat der Zeiger allerdings noch nicht erreicht. Der Ölmessstab war furztrocken. Schlechtes Zeichen. Zum Warehouse, 1l Öl gekauft. Am Hostel den kompletten Liter reingekippt, immer noch komplett trocken, diesmal einen 4l Kanister gekauft und zwei weitere Liter reingekippt. Also in Summe 3 Liter, schon merkwürdig viel. Nach einer Strecke von rund 400 km habe ich den Ölmessstab kontrolliert, wieder sehr trocken. Nach Hinweisen von weiteren Backpackern im Hostel in Piha habe ich das Kühlwasser kontrolliert, sieht sehr dreckig aus und riecht nach Öl, ein sehr schlechtes Zeichen. Ich habe Michael, den Verkäufer, angerufen, Ihn von dem Problem erzählt und einen Tag später bin ich nach Auckland gefahren um Ihn zu treffen. Nach näherer Betrachtung des Kühlwassers durch Michael und einen Automechaniker der zufällig neben mir geparkat hat, war klar, dass das Öl in den Kühlkreislauf kommt. Das heißt, die Zylinderkopfdichtung ist an einer Stelle defekt und muss getauscht werden. Am Montag geht die Reparatur los, die Kosten wird Michael tragen, Glück für mich... Wird also ein weiterer Zwischenstopp für einige Tage in Auckland... Das erst einmal soweit zu CAM. Ich halte Euch auf dem Laufenden, oder abonniert einfach den Newsletter (links im Menü).